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blind
Landschaft mit Brenta  
Wenn man von der Mendel aus die Brenta-Dolomiten wegen Baumbewuchs zur Zeit nicht sehen kann, so sind sie dann aber doch wenige hundert Meter hinter der Paßhöhe in westlicher Richtung in einem freien Ausblick sichtbar. Die Brenta-Dolomiten sind ein mächtiger Gebirgszug, der eher kompakt und fast verschlossen erscheint, als daß er durch auffällige Felsformationen hervorsticht. Obwohl sie von hier nur etwa 25-30 Km Luftlinie entfernt sind, umhüllt die Brenta doch meist ein bläulicher Dunst.
Blume
       
Landschaft mit Obstanbau   Westlich der Mendel öffnet sich ein weitläufiges Tal - das Nonstal. Es weist eine ganz andere, eine deutlich italienischere Charakteristik auf als das Etschtal, das doch noch mehr von einer tiroler Kultur geprägt ist. Die landschaftlichen Formationen und das ebenfalls günstige Klima läßt den Apfel- und Weinanbau zu. An der noch wenig befahrenen Hauptdurchgangsstraße liegen idyllisch gelegene kleine Ortschaften wie Fondo, Sarnonico, Cavareno, Romeno und am Ende, auf der anderen Seite des Santa Giustina Stausees, Cles. Die Straßen führen an den Hängen entlang und sie bieten immer neue Ausblicke in und über das Tal.
       
Guistinasee  
Landschaft Nonstal
       

Giu
Kloster San Romedio
Vom Nonstal kann man auch noch einen kleinen Abstecher zur Klostereinsiedelei San Romedio machen, die sich in einem engen Seitental von Sanzeno ausgehend befindet. Das Tal wurde bereits in frühchristlicher Zeit erwähnt. Etwa Anfang des 8. Jahrhunderts hatte sich hier der Rompilger Romedius als Einsiedler niedergelassen. Der Legende nach wird er mit einem zahmen Bären in Verbindung gebracht. Ab dem 12. Jahrhundert ist die Einsiedelei vom Trientiner Bischof zum Wallfahrstort ernannt worden. In der Renaissancezeit sind mehrere weitere Kirchen entstanden, die letzte nach dem Ersten Weltkrieg. Zahllose Votivgaben sind nach Unglücksfällen und Krankheiten hier aufbewahrt.
Blumen
Die Brenta-Dolomiten waren in früheren Zeiten ein ideales Rückzugsgebiet für Bären. Eine Neuansiedlung der Bären hat sich wohl gelohnt, denn man kann ihnen inzwischen schon beim Spazierengehen oder Pilzesammeln begegnen.
   
Kurz vor Dermulo ist eine wichtige Straßen-kreuzung. Wer in die Brenta-Dolomiten und weiter nach Mailand fahren möchte, wird hier nach rechts in Richtung Cles abbiegen und über diese Schluchtenbrücke des Noce fahren, der den Abfluß des Guistinasees bildet, wer nach Trient oder weiter in den Süden möchte wird diesem Fluß durch sein beeindruckendes Felstal folgen.
   
    http://www.infotrentino.com/ger/gen/valdinon/  
   

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